Unser kleiner Hund war völlig geschafft nach der Versorgung mit Schiene und der Flohprozedur. Er schlief 24 Stunden am Stück bei uns im Haus durch. Nach 2 Tagen hat er sich recht gut erholt und beginnt unser Leben auf den Kopf zu stellen. Immer wenn er etwas will, fängt er an, erbärmlich zu schreien, weil er noch nicht selbständig gehen kann.
Viel Zeit investieren wir in die Beschaffung von Trinkwasser und Essen. Zuverlässig kommt täglich morgens der Bäcker mit dem Fahrrad , sodass wir immer mit frischen Brötchen versorgt sind.
Oben im kleinen Ortszentrum von Calangute ist jeden Morgen -ausser an Feiertagen und sonntags- Markt, auf welchem wir fast alles bekommen, was wir brauchen. Wenn wir Reis kaufen, müssen wir die Steinchen und den Reis stundenlang meditativ von Hand verlesen und trennen.
Gleich morgens, nach unseren -schon fast traditionellen- frischen Brötchen vom Bäcker mit dem Fahrrad, gehen wir hoch zum Dorfzentrum. Neben der Kirche fahren die Busse in viele Richtungen los.
Wir nehmen den Bus nach Mapusa (gesprochen Mapsa). Der Name kommt von “Map”, was in Konkani, einer der ältesten indogermanischen Sprachen, soviel wie “Mass” oder “messen” heisst.
Am nächsten Morgen sind wir beide ziemlich fertig. Die erste Nacht auf dem steinharten Bett war vor allem geprägt von der Ungewissheit, wie es Doris in den nächsten Tagen mit ihrer Brandverletzung gehen würde.
Wir wachen auf, weil jemand ganz wild mit einer Fahrradklingel in der Nähe unseres Häuschen schellt. Zu unserer Überraschung ist es tatsächlich ein Fahrradfahrer, der quer durch die kleine Siedlung fährt. Er hält auch bei uns und er hat frische Brötchen zum Verkauf. Wie schön!
Wir kaufen gleich 4 Stück und sind so begeistert, ein so richtig schönes Frühstück zu haben. Ich koche Wasser, wir machen uns Tee und setzen uns auf unsere Terrasse. „Indien Teil 6 die Hand“ weiterlesen
Ein Haus am Meer, der Wunschtraum meiner Seele, wird wahr.
Wir ziehen gleich nach dem Aufstehen in unser neues hübsches Häuschen um. Endlich können wir alles auspacken. Alles findet seinen Platz und es fühlt sich an wie “Zuhause”.
Mit einstündiger Verspätung legt das Schiff in Panjim an. Wir waren insgesamt 21 Stunden auf dem Schiff.
In einem ungeheuerlichen Gedränge werden wir von Bord gestossen und geschoben. Nach wenigen Minuten spricht uns schon der erste Rikscha-Fahrer an. Wir zögern nicht lange, sind wir doch komplett ausgelaugt, hungrig und durstig.
Wir fahren direkt nach Calangute, ein Ort, der in der grossen Hippiezeit der 68-er Jahre berühmt berüchtigt war (Drugs, Sex and RocknRoll) . Calangute liegt am längsten Strand von Goa, wir sind gespannt und auch in freudiger Erwartung. „Indien Teil 4 Ankunft in Goa“ weiterlesen
Wir verlassen unser Hotel in der Innenstadt von Bombay.
Ab jetzt wird alles unsicher. Wir wissen nicht, was uns erwarten wird. Alles, was wir wissen ist, dass wir in Goa ankommen werden und dann nach Calangut reisen sollen. Dies war ein Reisetipp von einem Indien-Reisenden, den wir vor der Abreise in Zürich getroffen hatten.
und so geht es weiter… Ich wechsle mit Absicht in die Gegenwartsform in meiner Erzählung, um Sie, Dich mitzunehmen in die vielfältige Welt, die uns von nun an begegnen wird.
Es fallen uns die vielen Filmplakate auf, die überall an den Hauswänden kleben. Wie wir erfahren, zieht es viele Menschen nach Bombay, weil sie in den kitschigen Filmen sehen, wie es den reichen und schönen Menschen in Bombay gut geht.
Willkommen in Bollywood
Bombay 1983 (c) Corinne I. Heitz
Auch sie, die vielen Menschen, die wenig bis nichts in ihrem Leben erreichen konnten, möchten dort sein, wo man singt, tanzt und glücklich ist. Sie können nicht lesen und auch nicht schreiben, sie können tanzen und singen (das glauben sie zumindest). Die Filme vermitteln ihnen den Eindruck, dass in Bombay alles bunt und leicht sei. Oft landen sie einfach im Strassengraben und werden zu obdachlosen Bettlern.
Ich habe lange gewartet mit der Berichterstattung über unsere Reise 1983 nach Indien. Ich denke jetzt ist die Zeit reif dafür. Es war damals ein grosses Abenteuer, zwei Frauen alleine unterwegs in diesem riesigen Land mit ganz unterschiedlichen Kulturen.
In mehreren Kapiteln werde ich meine Eindrücke und Erfahrungen schildern.
Es sei zwecklos, die Geschichte des Fado zu erklären, denn es gebe so viele Widersprüche, sagt uns die offizielle Webseite von Lissabon. *
Und so geheimnisvoll und unergründlich, wie seine Geschichte, so tief geht mir Fado unter die Haut. Fado ist für mich etwas so urtümlich Portugiesisches wie auch das permanente Fernweh (Saudade). Saudade ist die Sehnsucht, nachdem, was nicht ist.
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