Missverständnisse in der Apotheke
Bei Sonnenaufgang weckt uns der Muezin, der lautstark mittels Megaphon vom Minarett ruft. „Indien Teil 26 Ellora Höhlen“ weiterlesen
von Dr. phil. I. Corinne Heitz
Bei Sonnenaufgang weckt uns der Muezin, der lautstark mittels Megaphon vom Minarett ruft. „Indien Teil 26 Ellora Höhlen“ weiterlesen
In einer indischen Stadt aufzuwachen, ist alles Andere als in unserem vertrauten Palmenhain. Der Blick aus dem Fenster auf die belebte Strasse lässt mich schmunzeln. Es schaut aus, als ob beim Zürcher Sechseläuten die Bäckerzunft ihren Auftritt hätte, denn es wimmelt von weiss gekleideten Männern. „Indien Teil 25 Nach Ahmednagar“ weiterlesen
Es ist jetzt unerträglich heiss, Tag und Nacht. Die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dass es am frühen Morgen aus den Palmen regnet, obwohl der Himmel strahlend blau und wolkenlos ist. Da wir nicht genug trinken können, schwitzen wir schon längst nicht mehr. Unsere Körper haben Mühe mit der Hitze und nur kaltes Wasser hilft, das Meer hat davon zum Glück genug. „Indien Teil 22 Schulen“ weiterlesen
Nachdem sich die Wogen geglättet haben, befinden wir uns wieder in unserer Alltäglichkeit.
Ganz sicher kann ich hier und in diesem Land nicht an meiner Dissertation arbeiten. Andauernd ist etwas, was mich an der Konzentration auf diese Arbeit, hindert. Auch
Doris kommt nicht wirklich dazu, Gitarre zu üben, es ist schlichtweg zu laut hier. „Indien Teil 21 Vorbereitungen“ weiterlesen
Nach dieser Nacht war alles anders. Wir sind angegriffen worden. Es ging eine Scheibe in Brüche,
unser Motorrad wurde mit Absicht beschädigt. Was aber viel schlimmer wiegt, wir sind in unserem Innersten in Frage gestellt, indem man uns mit “Lesbians” beschimpft. Ich muss hier anfügen, dass im Jahr 1983 Homosexualität in hohem Masse strafbar war und es bis heute noch ist und es auch immer wieder zu Steinigungen von Frauen kam. „Indien Teil 20 Konfrontation“ weiterlesen
beginnt zunächst wie immer.
Wir gehen mit dem Hund zum Strand und schwimmen eine Runde im Meer. Schon seit Wochen verfolgt mich dabei ein ganz kleiner roter Fisch, der mich jedes Mal in den Bauch zwickt, wenn er mich erwischt. Die Wellen sind heute höher und heftiger als sonst. Beide haben wir Mühe beim Schwimmen und halten uns lieber in Ufernähe auf. Einige Wellen brechen direkt da, wo wir auf unsicherem Grund stehen, denn es treibt uns immer wieder hinaus. Wir sehen recht grosse Fische in den Brechern. Als wir erkennen, dass es sich dabei um die “immer grösser werdenden Haifische“, die es auf dem Markt gibt, handelt, sind wir ziemlich schnell wieder aus dem Wasser raus. „Indien Teil 19 Der Schweizer“ weiterlesen
Der Tag beginnt wie alle anderen beim Frühstück in der kleinen Hütte in der Nähe vom Post-Office. Es gibt wie immer scharfe Linsen und den dick eingekochten Tee mit Kardamom. Von Doris bekomme ich einen Armreif mit zwei Schlangenköpfen geschenkt, (den habe ich heute noch).
Der Tag fängt schwierig an. Shiva schreit und kann sich nicht bewegen. Vielleicht steckt ihm etwas im Hals. Ich kann nichts machen er liegt einfach nur da und wimmert. Seraphina von nebenan bringt einen braunen Brei, vom dem der Hund ein bisschen leckt.
ist unsere tägliche Freude. Stundenlang gehen wir dem langen Sandstrand entlang und täglich schwimmen wir. Die Wellen sind oft reissend und auch ziemlich hoch. Immer wieder sehen wir Fische in den Brechern über uns. Endlich können wir sie erkennen… ja es sind Haifische, so klein, wie die vor unserer Türe morgens. Nur wir haben bemerkt, dass diese von Tag zu Tag etwas grösser werden – die vor der Türe und die im Wasser!
Da so Einiges fehlte, was wir für den täglichen Gebrauch benötigten, hatten wir nachhause geschrieben. Gleichzeitig haben wir die belichteten Diafilme, sicherheitshalber in Bleibeuteln verpackt, nachhause geschickt.
Das Postamt in Calangute ist ein Hauptbegegnungsort. Postlagernd erhalten fast alle Ausländer, die hier wohnen, einmal pro Woche Briefe und Pakete.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.